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MARKTINDIKATOREN
GOLDENE ZEITEN FÜR IMMOBILIENERWERBER
1. GÜNSTIGE PREISE & MASSIVER NACHHOLBEDARF
Eigentumsquoten
Während der Immobiliensektor bei unseren europäischen Nachbarn nachhaltig boomte, sind die Inlandsnachfrage und die Bautätigkeiten in Deutschland in der Dekade von 1995 - 2005 kontinuierlich zurückgegangen. Die Wertentwicklung deutscher Immobilien hat in dieser Periode weitgehend stagniert und im europäischen Vergleich das Schlußlicht markiert. Einzige Ausnahme: Die Innenstadt-Bestlagen deutscher Metropolen und Wachstumsregionen. Weit hinten liegt Deutschland hinsichtlich der sog. Eigentumsquote (Anteil der Bevölkerung, die in der eigenen Immobilie wohnt) und markiert bei den Fertigstellungzahlen im Wohnungsbau ein weiteres Europa-Schlusslicht.
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Wohnungsbau
Die international vergleichsweise günstigen Preise haben den deutschen Immobilien Markt ab ca. 2004 zu einem der attraktivsten Einkaufsmärkte für internationale Investoren gemacht. Gleichzeitig hat sich in der Inlandsnachfrage ein enormer Nachholbedarf aufgebaut. Dazu gesellte sich ab 2005 ein Konjunktur-Aufschwung, der besonders die private Nachfrage signifikant angeschoben hat. Mit weit überdurchschnittlichen Preis- und Wertsteigerungen haben seitdem die Innenstadtlagen profitiert. Speziell in den Metropolen und Waschtumsregionen.
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2. HISTORISCH NIEDRIGE ZINSEN
Zinsentwicklung seit 1980
Die Zinsentwicklung bewegte sich seit Ihrem Nachkriegshöchstand 1981 in einem nachhaltigen Abwärtstrend. Seit etwa zehn Jahren bewegt sie sich im unterdurchschnittlichen Bereich und hat im Oktober 2005 ihren historischen Tiefstand erreicht. Der aufkeimende Aufschwung hat die Zinsen seitdem wieder in eine Aufwärtsbewegung gebracht, die nach Einschätzung der Fachwelt mittel- bis langfristig anhalten wird. Allerdings sind die Zinsen im historischen Vergleich immer noch auf unterdurchschnittlichem bzw. sehr günstigen Niveau. Eigennutzer können deshalb günstiger kaufen als mieten. Für Kapitalanleger erzeugen Mieterträge und Abschreibungen aus dem Stand Gewinne.
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3. SOZIODEMOGRAFISCHE TRENDS
steigender Wohnflächenbedarf
Nachhaltige soziodemographische Veränderungen erzeugen eine dynamisch wachsende Nachfrage für hochwertige Immobilien in den Innenstädten der Wachstumsregionen. Hierzu gehören zum Beispiel die wachsende Anzahl sowie der steigende Flächenbedarf der Haushalte. Ursachen dafür sind zum Beispiel die "Versingelung der Gesellschaft" oder der nachhaltige Trend zum urbanen Wohnen in der Innenstadt.
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4. DYNAMISCHER NACHFRAGESCHUB IN DER CITY
Ballungszentrum = Kaufkraft
Die wichtigsten Faktoren für die Wert- und Preisentwicklung einer Immobilie ist die Entwicklung der Bevölkerung und ihrer Kaufkraft. Diese hängt neben der generellen Lebensqualität eines Standortes vor allem von der Wirtschaftskraft ab. Wo die Wirtschaft floriert, wachsen auch die Anzahl der Arbeitsplätze und die Kaufkraft. Deshalb ist die Immobiliennachfrage und in der Folge die Preis- und Wertentwicklung einer Immobilie in den Wachstumsregionen am größten. Speziell die kaufkräftigen Zielgruppen wollen dort leben, wo sie arbeiten und/oder sie ein unmittelbares Angebot an Kultur, Nachtleben und Einkaufsmöglichkeiten finden, das Ihnen Stadtrandgebiete oder Vorortwohnlagen nicht bieten können. Die Kaufkraft geht ferner mit einem Bedarf an hochwertiger Ausstattung und Qualität einher, der möglichst maßgeschneidert befriedigt werden will.
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Bevölerungswachstum + Kaufkraft = Preisanstieg
Die dichten Bebauungen der Innenstädte beschränken zwangsläufig das Entstehen neuer Wohnflächen. Deshalb wird sich die Nachfrage nach außergewöhnlichem Wohnraum in den Bestlagen der Innenstädte auch mittel- bis langfristig signifikant über dem Angebot bewegen und die Wert- bzw. Preisentwicklung für derlei Immobilien dynamisch antreiben.
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